Atmen passiert automatisch und genau deshalb schenken wir ihm im Alltag oft zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei kann bewusste Atmung Stress reduzieren, die Konzentration steigern und neue Energie schenken.
Deine Mini-Challenge im März: Atme immer wieder bewusst 6-mal tief ein und aus.
Schon diese kleine Pause kann einen spürbaren Unterschied machen. Auf dieser Seite findest du verschiedene Atemtechniken und Übungen, je nach Alltag, Ziel und persönlichem Empfinden. Probiere aus, was dir guttut.
Warum bewusste Atmung so wirkungsvoll ist
Schon wenige Atemzüge reichen aus, um Körper und Geist neu auszurichten. Bewusstes Atmen kann:
Stress & innere Unruhe reduzieren
den Blutdruck positiv beeinflussen
die Konzentration verbessern
das Nervensystem beruhigen
neue Energie schenken
Die 6-Atemzüge-Mini-Übung (für alle geeignet)
So geht’s:
Setze oder stelle dich aufrecht hin
Atme langsam durch die Nase ein
Atme ruhig durch den Mund oder die Nase aus
Wiederhole das 6-mal bewusst
Gut geeignet für:
jede Altersgruppe
kurze Pausen im Alltag
Stressmomente
zwischendurch im Büro oder unterwegs
→ Ideal als Einstieg in bewusstes Atmen.
Bauchatmung (Zwerchfellatmung)
So geht’s:
Lege eine Hand auf den Bauch
Atme tief durch die Nase ein – der Bauch hebt sich
Atme langsam aus – der Bauch senkt sich
Gut geeignet für:
Stressabbau
Menschen mit flacher Atmung
abends zur Entspannung
Anfänger
Wirkung: → Beruhigt das Nervensystem, senkt Anspannung, fördert Entspannung.
4-6-Atmung (auch 4-6-6) (ruhig & ausgleichend)
So geht’s:
4 Sekunden einatmen
6 Sekunden ausatmen
6–10 Atemzüge wiederholen
Gut geeignet für:
Stresssituationen
vor Gesprächen oder Präsentationen
innere Unruhe
alle Altersgruppen
Wirkung: → Verlängertes Ausatmen signalisiert dem Körper Sicherheit und Ruhe.
Box Breathing (4-4-4-4-Atmung)
So geht’s:
4 Sekunden einatmen
4 Sekunden Atem halten
4 Sekunden ausatmen
4 Sekunden Atem halten
Gut geeignet für:
mentale Klarheit Fokus & Konzentration berufliche Belastung Menschen, die Struktur mögen